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Der Kanton Bern optimiert seine Verwaltungsführung und Rechnungslegung

Ein Bericht des Regierungsrates über die Evaluation und Optimierung von der Neuen Verwaltungsführung (NEF) sowie zur Revision des Gesetzes über die Steuerung von Finanzen und Leistungen (FLG) legt dar, wie NEF im Kanton Bern mit vertretbarem Aufwand optimiert werden soll. Er beabsichtigt die Anzahl der Produktegruppen zu reduzieren und bessere Leistungsinformationen bereitzustellen. Die Berichterstattung kann dadurch wesentlich gekürzt werden. Parallel dazu will der Regierungsrat die Rechnungslegung den neusten Entwicklungen anpassen. Die Finanzdirektion hat ein Vernehmlassungsverfahren zu diesem Bericht des Regierungsrates eröffnet.

Personalbefragung 2011 – Vergleich zwischen konventionellen und FLAG-Verwaltungseinheiten

Bereits zum dritten Mal nach 2007 und 2009 wurde 2011 in einer Zusatzauswertung der Personalumfrage geprüft, ob und inwiefern zwischen dem FLAG- und dem Nicht-FLAG-Bereich Unterschiede auszumachen sind.

Kantonale Reformen und ihre Auswirkungen auf die Verwaltungsorganisation und die Effizienz

Das IDHEAP-Working Paper «Modernisierung der kantonalen Verwaltung» von Christophe Koller und Nils Heuberger geht der Frage nach, weshalb ein Grossteil der Kantone Elemente der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung (WOV) ausprobierte, jedoch teilweise die Übung wieder abgebrochen hat. Zudem interessiert, ob sich Kantone mit neuen Führungsinstrumenten anders entwickelten als die übrigen Kantone. Die Entwicklung des Personalbestandes und die Organisationskultur kantonaler Verwaltungen wurden ebenfalls in die Untersuchung einbezogen.

Die Studie zeigt, dass der grösste Teil der kantonalen Verwaltungen seit Beginn der 1990er Jahre stark modernisiert und die Rolle des Staates und der Staatsorganisation hinterfragt wurde. Dabei hatte der Kontext und die Kultur einen wesentlichen Einfluss auf die einzelnen Reformen. Die Studie zeigt insbesondere eine Korrelation zwischen der Professionalisierung der Parlamente und der Einführung von NPM auf.

Kanton Bern will die Neue Verwaltungsführung (NEF) optimieren

Der Kanton Bern führte NEF 2005 flächendeckend nach den Grundsätzen von New Public Management ein. Eine externe Voranalyse kam nun zum Schluss, dass die Transparenz des staatlichen Handelns dank NEF wesentlich erhöht werden konnte. Insbesondere die Gliederung der staatlichen Leistungen in Produkte und Produktgruppen sowie die Verknüpfung von Ressourcen und Leistungen leisteten dazu einen Beitrag. Im Vergleich zur traditionellen, ressourcenorientierten Führung stehen heute deutlich mehr Steuerungsinformationen zur Verfügung. Eine Rückkehr zur traditionellen Verwaltungssteuerung stellt für den Regierungsrat denn auch keine sinnvolle Option dar.

Dennoch konnte die Hauptzielsetzung einer ausschliesslichen Steuerung der staatlichen Aufgaben und Leistungen über Leistungs- und Wirkungsziele nicht erfüllt werden. Die Befragung aller Akteure hat gezeigt, dass NEF in seiner ursprünglichen angedachten Konzeption die Erwartungen nicht erfüllen konnte. So erfolgen die politischen Steuerungsimpulse nach wie vor nur über die traditionellen Instrumente. Der Regierungsrat will nun auf Basis der vorliegenden Ergebnisse NEF optimieren und setzt dafür eine Projektorganisation ein.

Bundesrat unterstützt ergebnisorientierte Verwaltungsführung

externer Link Medienmitteilung vom 4.05.2011
Bern, 04.05.2011 - Der Bundesrat unterstützt aufgrund der Erfahrungen mit FLAG (Führung mit Leistungsauftrag und Globalbudget) ein neues, flächendeckendes und ergebnisorientiertes Führungsmodell. Dieses soll das zielorientierte Arbeiten auf allen Ebenen unterstützen und die Effizienz weiter verbessern. Eine Projektorganisation wird konkrete Vorschläge unterbreiten. Über die definitive Einführung wird später entschieden.

Mit der Haushaltsrechtsreform in eine neue Budgetwelt; Österreich

Vor mehr als 10 Jahren wurde die Reform in Österreich gestartet. Gemeinsam mit Erkenntnissen aus Budgetreformen anderer OECD-Staaten, u.a. auch des FLAG-Modells. Das österreichische Reformmodell wird 2013 eingeführt.

Ziel ist: Über das Budget nicht nur Ressourcen, sondern auch damit finanzierte Wirkungen und Massnahmen steuern. Damit wird das Budget zu einem integrierten, wirksamen Planungsinstrument zur Erbringung öffentlicher Aufgaben und die Ergebnisverantwortlichkeit in Politik und Verwaltung wird gestärkt.

Die vorliegende Publikation zu den rechtlichen Grundlagen verschafft einen guten Überblick und ist eine interessante Lektüre.


Internationale Reform des institutionellen Rahmens der Budgetierung

Während viele Länder Massnahmen ergreifen, um ihre Ausgaben zu reduzieren, ist es wichtig, dass sie dabei die Reform des institutionellen Rahmens der Budgetierung nicht vergessen. Die neue Notiz der Working Party of Senior Budget Officials der OECD fasst die zentralen Aspekte eines reformierten Budgetprozesses zusammen. Dazu gehören insbesondere auch die erweiterte betriebliche Flexibilität und der Fokus auf Leistungen und Wirkungen.

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Der Kanton Zug sagt Ja zum neuen Führungsmodell «Pragma»

Am 28. November 2010 sprachen sich die Zuger Stimmberechtigten mit 85,6 Prozent Ja deutlich für die neue Verwaltungsführung mit Leistungsauftrag und Globalbudget aus. Diese gilt somit per 1. Januar 2012 flächendeckend in der kantonalen Verwaltung.

Der Zuger Regierungsrat ist überzeugt, dass die mit dem Pilotprojekt «Pragma» erprobte Verwaltungsführung einen wichtigen Beitrag leistet, dass die Verwaltung des Kantons Zug auch in Zukunft modern, leistungsfähig und flexibel bleibt. Davon profitiere nicht zuletzt auch die Zuger Bevölkerung, indem sie zeitgemässe Leistungen beanspruchen kann und die Leistungserbringung gezielt, effizient und wirkungsvoll erfolgt.

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Wo steht FLAG heute und wohin könnte es sich entwickeln?

Diese Frage stand im Mittelpunkt der Informations- und Erfahrungstagung vom 19. August 2010 in Bern. Rund 100 Mitarbeitende aus der gesamten Bundesverwaltung nahmen daran teil. Im ersten Block berichteten Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wissenschaft und Politik über ihre Erfahrungen und die Herausforderungen bei der Weiterentwicklung der wirkungsorientierten Verwaltungsführung. Zur Förderung eines breiten Informationsaustausches wurden Szenarien zukünftiger Entwicklungen erstellt und Thesen zur Ausgestaltung eines neuen Führungsmodells Bund dargelegt Im zweiten Teil wurden im Rahmen eines Panels Erfolgsfaktoren einer möglichen Weiterentwicklung lebhaft diskutiert.

  • FLAG aktuell: Von FLAG zum «Neuen ergebnisorientierten Führungsmodell der Bundesverwaltung»
    (PDF, 1090 KB)
  • Politologe Stefan Rieder schilderte die nationale und internationale Entstehung und Entwicklung der wirkungsorientierten Verwaltungsführung. Im Anschluss stellte Rieder vier Szenarien für die Weiterentwicklung vor: 1. NPM ist ein Modetrend. 2. Integration einzelner Elemente von NPM. 3. Reform in kleinen Schritten. 4. Paradigmawechsel. Ziel ist, dass die Szenarien 3 und 4 weiterentwickelt werden.(PDF, 84 KB)
  • Karl Schwaar, stv. Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung, erläuterte in seinem Referat die Handlungsoptionen zur Weiterentwicklung von FLAG: Konsolidierung FLAG, Ausbau FLAG und Neues Steuerungsmodell für die Bundesverwaltung (NFB) fällen. Das neue Modell wurde anhand von sechs Thesen vorgestellt. Mit dem NFB soll die Haushaltssteuerung und der Haushaltsvollzug durch Politik und Verwaltung verbessert werden.(PDF, 43 KB)
  • Nationalrätin Ida Glanzmann-Hunkeler sprach zu den politischen Anforderungen an ein Führungsmodell. Sie erörterte dabei ihre Erfahrungen als ehemalige Grossrätin im Kanton Luzern. Die dortige flächendeckende Einführung von WOV erlebte sie hautnah mit. Glanzmann fasste in ihrem Referat die aus ihrer Sicht wichtigsten Schritte bei einer Einführung eines flächendeckenden Modells auf Bundesebene zusammen. (PDF, 319 KB)

IPSAS-Board - Bericht zur Leistungs- und Wirkungsberichterstattung öffentlicher Haushalte

Der Ausweis von Leistungen und Wirkungen in der Finanzberichterstattung öffentlicher Haushalte ist weitverbreitet. Dies hat das International Public Sector Accounting Standards Board (IPSASB) bewogen, ein Projekt zu diesem Thema zu starten. Zusammen mit dem amerikanischen Government Accounting Standards Board (GASB) wurde ein erster Bericht erstellt, der am IPSASB Meeting vom 28. Juni bis 1. Juli in Wien diskutiert wurde. Dieser beinhaltet primär einen Überblick über den Stand der Leistungs- und Wirkungsberichterstattung in verschiedenen Ländern.

Die Macht der Zahlen hinterfragt

In einem öffentlichen Fachgespräch hat das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-Swiss) seine neueste Studie am 10. Juni 2010 vorgestellt. Sie befasst sich mit dem zunehmenden Einsatz von Indikatoren, die verwendet werden, um gesellschaftliche Erscheinungen zu erheben und zu steuern. Dabei ist es besonders wichtig, dass der Bezugsrahmen von Indikatoren geklärt wird: Wenn sie verwendet werden sollen, um zu überprüfen, ob bestimmte Zielgrössen erreicht werden (Controlling), müssen sie andere Voraussetzungen erfüllen, als wenn es darum geht, eine Entwicklung zu verfolgen (Monitoring) oder die Auswirkungen bestimmter Interventionen und Massnahmen zu erheben (Evaluation).


Bericht zur strategisch politischen Steuerung des Bundesrates

Die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates hat die Parlamentarische Verwaltungskontrolle (PVK) mit der Untersuchung zur strategischen politischen Steuerung des Bundesrates beauftragt. Ihr Ziel bestand darin, die Führungsinformationen des Bundesrates, das Instrumentarium, die Akteure und ihre Rollen sowie die tatsächlichen Abläufe der strategischen politischen Steuerung auf Bundesebene zu identifizieren und zu bewerten. Der Bericht kommt zum Schluss, dass die integrierte Steuerung über Wirkungen, Aufgaben und Ressourcen ein Kernelement der strategisch politischen Steuerung darstellt.

Für die Umsetzung dieses Erfordernisses sind bereits entsprechende Massnahmen eingeleitet. Dies sind die Neugestaltung der Legislaturplanung, die Koordination und zeitliche Abstimmung der Legislaturplanung mit den mehrjährigen Finanzbeschlüssen sowie die Prüfung von drei Optionen zur Weiterentwicklung der Verwaltungsführung bis Ende 2010 (Evaluationsbericht FLAG 2009, BBl 2009 7915). Eine dieser Optionen stellt ein neues einheitliches, integriertes Führungsmodell für die Bundesverwaltung dar.

Kanton Schaffhausen - Definitive Einführung der wirkungsorientierten Verwaltungsführung WoV

Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat die Änderung des Finanzhaushaltsgesetzes auf den 1. April 2010 in Kraft gesetzt. Die Vorlage wurde in der Volksabstimmung vom 7. März 2010 gutgeheissen. Die Gesetzesrevision ermöglicht die definitive Überführung einzelner Dienststellen in die wirkungsorientierte Verwaltungsführung WoV.

Neuer Finanzüberblick für den Kanton Luzern

Der Kanton Luzern will seine Rechnungslegung vereinfachen und standardisieren. Er bedient sich neuer Instrumente, wie sie bereits in der Privatwirtschaft üblich sind. Dadurch soll es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht werden, sich ein genaues Bild über den finanziellen Zustand des Kantons zu machen. Weitere Vorteile des Systemwechsels liegen in zuverlässigen Entscheidungsgrundlagen und einer besseren Vergleichbarkeit mit anderen öffentlichen Gemeinwesen. Die geänderte Rechnungslegung des Finanz- und des Verwaltungsvermögens wird zu einer Erhöhung des Eigenkapitals führen.

Evaluation FLAG als Grundlage für die Weiterentwicklung der Verwaltungsführung

PDF FLAG aktuell: Ausgabe vom Dezember 2009 (215KB, PDF).
Am 4. November 2009 hat der Bundesrat mit der Verabschiedung des vom Parlament geforderten Evaluationsberichtes FLAG 2009 seine Zukunftsvorstellung ausgedrückt. Er sieht seine Aufgabe darin, nach dem positiven Ergebnis der Evaluation die ergebnisorientierte Verwaltungsführung in der Bundesverwaltung weiter zu fördern. Innert Jahresfrist will er dafür mögliche Optionen zur Weiterentwicklung der Verwaltungsführung nach FLAG prüfen.

FLAG-typische Instrumente sind in der Bundesverwaltung bereits heute über den FLAG-Bereich hinaus weit verbreitet, wie die Beispiele in dieser Ausgabe zeigen.

Cockpit der Strategie Nachhaltige Entwicklung

Das neue Cockpit auf der Internetseite des Bundesamtes für Statistik zeigt auf einen Blick den Fortschritt in den elf Schlüsselherausforderungen der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2008–2011 des Bundesrates. Die Umsetzung wird anhand von 55 Indikatoren aus dem Indikatorensystem der Nachhaltigen Entwicklung MONET gemessen.

Sehr gute Note für die wirkungsorientierte Verwaltungsführung im Kanton Aargau

Seit 2006 führt der Kanton Aargau die Verwaltung nach wirkungsorientierten Prinzipen. Eine vom Grossen Rat des Kantons Aargau im August 2007 verlangte Evaluation vergleicht das neue Führungssystem mit dem früheren. Im interkantonalen Vergleich wird das neue System als sehr gut qualifiziert. Die Berichte sind unter http://www.ag.ch/politdossiers/de/pub/evaluationwov.php verfügbar.

Konzeptvorschlag für ein Management-Kontrollsystem für die Abteilung «Strasseninfrastruktur» des Bundesamtes für Strassen (ASTRA)

So lautet der Titel der Studie von Frau Gillardin, die vom Hochschulinstitut für Öffentliche Verwaltung (IDHEAP) veröffentlicht wurde. Die Arbeit könnte einen wertvollen Beitrag zum Aufbau des Managementkontrollsystems für die Abteilung «Strasseninfrastruktur» des ASTRA beitragen. Dabei werden die Management-Kontrollsysteme zweier anderer FLAG-Ämter, MeteoSchweiz und armasuisse Immobilien, auf ihren möglichen Nutzen für den Aufbau der Managementkontrolle des ASTRA analysiert.

Info-/Erfa-Tagung FLAG: Gemeinsame Wege zur Wirkungsorientierung


Gemeinsame Wege zur Wirkungsorientierung: unter diesem Motto hat das Programmteam FLAG zur diesjährigen Info-/Erfa-Tagung eingeladen. Gegen hundert interessierte Personen haben sich am 5. November 2008 zum Austausch getroffen. Die Gastreferentin aus Frankreich, Frau Isabelle Veillet, Verantwortliche für Leistungsorientierung im französischen Finanzministerium, zog ein erstes Fazit zum Reformmodell LOLF, das in Frankreich die politische Steuerung wesentlich verändert hat. Im Podiumsgespräch zu den «Herausforderungen integrierter Steuerungsmodelle» äusserten sich mehrere Führungskräfte zu ihren Erwartungen an die Weiterentwicklung der Verwaltungsführung des Bundes.

Präsentationen:
 



Ein Schritt weiter in der Leistungssteuerung: ein Beispiel aus dem Bundesamt für Sport (BASPO)

In der Verwaltungsführung stellt die Leistungssteuerung eine komplexe Herausforderung dar. Für eine effiziente Zielerreichung ist ein integriertes Controllingsystem erforderlich.
Die beim BASPO neu eingeführte Lösung besteht aus einem integrierten Leistungssteuerungssystem, das den gesamten Leistungssteuerungsprozess abbildet. Ziel dieser neuen Lösung ist, die Geschäftsleitung proaktiv und ganzheitlich zu informieren. Die Berichterstattung wird für die einzelnen Anspruchsgruppen stufengerecht aufbereitet.

Das BASPO fördert damit das organisationsweite Verständnis über die Ziele, deren Erfüllungsgrad und die getroffenen Massnahmen. Die Effizienz und die Effektivität des Leistungssteuerungsprozesses werden verbessert, weil das integrierte System ermöglicht, die Bewertungen sowohl für das interne als auch das externe Reporting zu verwenden.

Die Volkswirtschaft
Messen öffentlicher Leistungen

Mit ihrer föderativen Struktur eignet sich die Schweiz an sich gut für vergleichende Messungen öffentlicher Leistungen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat deshalb eine Reihe von Studien veranlasst, welche die Möglichkeiten und Grenzen eines wissenschaftlichen Benchmarking anhand verschiedener Beispiele und unter Verwendung diverser methodischer Ansätze aufzeigen. Im Monatsthema werden diese Studien vorgestellt, die zum Teil erhebliche Ineffizienzen offen legen.

Fachkontakt: info@efv.admin.ch